06. Mai 2017 / Relei Freiamt

GLK 15/17 (Relei Freiamt)

Es ist 5 vor 12 – die Ferienregion Flumserberg steht vor dem aus. Wenig Schnee, die Schliessung des Streichelzoos von Frau Nydegger und die starke Konkurrenz in der Region führten zu konstant sinkenden Besucherzahlen. Auch die «Schwingete» von Sutter Kari vermochte nicht neue Touristen in die Region zu locken.

Projekt «Flumsi fäggt» erfolgreich abgeschlossen

15.4.2017 bis 22.4.2017 in Flumserberg

 

Tourismusdirektor Köbi Konrad zieht die Notbremse und lanciert mit dem Projekt «Flumsi fäggt» eine Marketingoffensive. Die Bauern, Hoteliers, Ladenbesitzer und Vereinsmitglieder werden mobilisiert, um neue Besucher anzusprechen. Jeder für sich hat diverse Anlässe auf die Beine gestellt: der Bauernbrunch im Kuhstall, das Schlager-Openair vor dem Partylokal «Nachteule», die Viehschau mit Kuhfladen-Bingo oder auch der Frühlingsmarkt mit der Flumser Delikatesse «Vogel-Wurst».

Alle Anlässe zogen neue Besucher in die Ferienregion. Besonders die Besucher aus Grossbritannien und Russland sind bereit in die Flumserberge zu investieren. Der Russe, Wladimir Poweroff ist sogar bereit ein neues Ferienressort zu bauen. Wichtig dabei unter anderem das Bärengehege und die Panzergarage. Die Baupläne liegen schon bald vor. Auch der spontane Schneefall hat das Projekt zusätzlich unterstützt und die Schneebar verbuchte völlig unverhofft nochmals Rekordumsätze. Nicht zu unterschätzen ist dabei die prominente Unterstützung durch Fussball-Star Xherdan Shaqiri, welcher immer wieder aktiv im Projekt mitgewirkt hat.

Mit der Hymne «D’Chatz chunnt wieder» erlangte das Projektteam auch national Bekanntheit und führte dazu, dass Touristen auf die Flumserberge aufmerksam wurden. Als Neueinsteiger landete der Titel direkt auf Platz 1 der Schweizer Single-Charts. Mittlerweile ist der Hype etwas abgeklungen, doch wie alle wissen: «Diä Chatz chunnt wieder, ganz plötzlich staht sie da.».

Am Ende der Projektwoche luden die Hoteliers zum Galadinner und diverse Köche und Serviceangestellte durften ihre Abschlussprüfungen ablegen. Damit konnte das an sich bereits hohe Niveau in der Gastronomie noch weiter gesteigert werden.

So wurde das Projekt nach 10 intensiven Tagen erfolgreich abgeschlossen. Tourismusdirektor Köbi Konrad ist zufrieden und zieht positive Bilanz: «wir können einen Besucheranstieg von beinahe 30% verzeichnen – einfach grossartig!». Nun gilt es die hohe Qualität beizubehalten und weiter zu entwickeln. Vielen Dank fürs aktive Mitwirken im Projekt «Flumsi fäggt»!

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