08. Mai 2018 / Jana Hausherr, Sina Längle, Julia Reift für den GLK Zurzach

GLK 16/18 (Relei Zurzach)

Das Motto des Kurses hiess „Immer wiiter mit de Ritter“. Am Vorweekend haben die Teilnehmer die verschiedenen Charakteren kennen gelernt.

«Immer wiiter mit de Ritter»

14.4.2018 bis 21.4.2018 in Schüpfheim

 

 

 
Vorweekend

König Konrad erzählte ihnen, dass er ein Problem hat. Seine Untertanen: Hausmädchen, Schreiberin, Stallbursche, Ritter, Heilapothekerin, Mönch und Hofnarr waren sehr faul und erledigten ihre Arbeit nicht richtig. Deswegen suchte nun König Konrad ein Teilnehmer, der diese Aufgaben übernehmen kann. Um die Teilnehmer auf ihre zukünftige Aufgaben als Diener vorzubereiten, liess er sie den ganzen Kurs durch seine Untertanen unterrichten.

Um sie in den Aufgaben vom Stallburschen zu prüfen machten die Teilnehmer direkt am Anfang des Kurses ein OL. In diesem Block lernten sie die verschiedenen OL Arten kennen und anzuwenden. Später machten die Teilnehmer ein LA zum Thema Baumkunde. Sie lernten die Baumarten zu unterscheiden und bekamen nebenbei noch lustige Facts mit auf den Weg. Den Teilnehmern wurde ebenfalls beigebracht wie die LA und LS Formulare auszufüllen sind.

 
 

 

Der eigentliche Kurs

Drei Wochen nach dem Vorweekend, am Samstag den 14. April, begann die Kurswoche in Schüpfheim Kanton Luzern.

Bereits am Sonntag hatten die TN die Aufgabe, eine Wanderung mit biwakieren zu planen, welche sie dann am Dienstag durchführen durften. Am Montag lernten die Teilnehmer, in verschiedenen Rollenspielen, die Methoden der 1. Hilfe besser kennen. Ausserdem wurde das Piotechwissen aufgefrischt, weil die Teilnehmer mit der Kursleitung zusammen viele Bauten wie Hängematten, eine Seilbrücke und ein Sarasani bauten. So konnten die Knöpfe auch nochmals geübt werden. Am selben Tag assen die TN auch ihr Mittagessen, inklusive Dessert, im Wald.

Zur Auflockerung zwischendurch gab es immer wieder verschiedene Hosensackspiele, welche jeweils ein TN selbst aussuchen und leiten durften, was zu vielen neuen Ideen und Erlebnissen führte.

Ebenfalls gab es ein Nachtgeländegame, dass von einer Gruppen aus Teilnehmer vorbereitet wurde und das in der Hochzeit der Tochter von König Konrad endete. 

Von Dienstag auf Mittwoch waren die TN auf der selbstgeplanten Wanderung. Übernachtet wurde auf einer Spielwiese mit dazugehörigem Grillplatz, in einem selbstgebauten Berliner oder wie die Gruppe von Evelin und Janine in einem „Sperliner“, eine Mischung aus Spatz und Berliner. Das Nachtessen wurde von den Wandergruppen selbst über dem Feuer gekocht, was einige Gruppen schneller schafften als andere. Die Vielfalt der Essen war gross und von einfachen Dosenravioli bis zu zeitaufwändigen „Älplermaccaroni“ war alles dabei. Am Mittwoch traten die TN wie geplant die Rückreise an, welche sie alle zusammen absolvierten.

Zurück im Lagerhaus besuchten die TN am Nachmittag zwei parallele LA Blöcke, welche von zwei verschiedenen Gruppen durchgeführt wurden, mit den Themen Recycling oder Pflanzenkunde. Am Abend konnten sie dann zu selbst ausgewählten Themen Diskussionen führen und die Ergebnisse mit den anderen teilen. So konnten viele tolle Ideen für Lagerbauten und gute Empfehlungen für Lagerhäuser und Lagerplätze weitergegeben werden. Man konnte auch einmal hören, wie andere mit Problemkindern umgehen oder mit Eltern in Kontakt treten.

Am Donnerstagmorgen wurde der letzte der selbstgeschriebenen Blöcke durchgeführt. Es war ein Geländegame passend zum Thema der Woche bei dem die Teilnehmer sich eine Ritterrüstung zusammenstellen mussten.

Die Woche neigte sich dem Ende zu und so war es für die Kursleitung an der Zeit die Teilnehmer zu beurteilen.

Das Küchenteam gestaltete in dieser Zeit einen Block für die Teilnehmer. Es gab ein grosser Spielturnier, welcher aus vielen kleinen Minispielen bestand. Bei jedem Minispiel mussten eine unterschiedliche Anzahl TN aus zwei Gruppen gegen einander antreten. Das eigentliche Programm war nun zu Ende.

Der Freitag war der letzte ganze Tag im Kurs. Die Kulei führte mit allen Teilnehmer zum Abschluss ein letztes Einzelgespräch. In der Zwischenzeit gestalteten die restlichen Teilnehmer den letzten Abend mit Theatern, Spielen und einem enormen Festmahl des Küchenteams. Während des Festmahls musste König Konrad gestehen, dass jeder der Teilnehmer Stärken und Schwächen hat, genau wie seine bisherigen Angestellten. Deshalb konnte er nicht einen Alleskönner aussuchen und schlug alle zum Ritter. Am Samstag das Kurshaus noch aufgeräumt und geputzt werden. Danach ging es für alle wieder nach Hause.

 

Sockengame

Während der Kurswoche begleitete uns ein mörderisches Sockengame. Am Anfang der Woche zog jeder Teilnehmer, alle Kursleiter und Köche einen Zettel mit einem Namen. Diese Person mussten sie dann unbeobachtet mit einem Socken ins Gesicht töten. Während der Woche kam es so zu vielen Morden, auch unter engen Freunden. Einige Spieler nahmen das Sockengame so ernst, dass sie nicht davor zurückschreckten, schlafende Menschen zu „söckeln“. Die Toten halfen ihren noch lebendigen Freunden und so kam es am Schluss der Woche gab es ein erbitten Kampf zwischen Teilnehmer und Kulei’s, den die Teilnehmer gewannen.

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