10. Mai 2018 / vom Kursteam für den SLK21

SLK 21/18 (Kalei Aargau)

Der Kurs bestand aus einem Vorweekend im Pfadiheim Aarburg und einer sonnigen Woche im Ferienhaus Tell in Urigen. Genau wie Wolken waren auch die Pausen rar. Trotzdem war Spannung garantiert. Von Seilbahnen bis zu verschütteten Wanderwegen war Action immer dabei. Die anstrengenden Sportblöcke waren eine willkommene Abwechslung zu den informationsreichen Theorieblöcken. Die Kulei gab sich grosse Mühe Abwechslung in die trockene Theorie zu bringen.

7.4.2018 bis 14.4.2018 in Urigen

 

Angefangen mit dem Vorweekend in Aarburg. Schon da haben wir bemerkt, dass die Uhren nicht so laufen wie normal. Die Zeit spielte verrückt. Der Höhepunkt war eine 104 Jahre lange Zeitreise zurück ins Jahr 1914, wo uns der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand begrüsste. Seine Bitte an uns war es, seinen Mörder zu finden, um Europa vor dem Ersten Weltkrieg zu bewahren. Um speditiver vorzugehen, wurden wir in sechs fix verdächtige Nationen aufgeteilt. Dabei waren die Russen, die Osmanen, die Franzosen, die Österreicher, die Deutschen und die Engländer, welche sich fortan gegenseitig verdächtigten. Da das Vorweekend zeitlich nicht ausreichte den Mörder zu finden, trafen wir uns drei Wochen später in traditioneller Kluft in einem kleinen Versteck in Urigen. 

Die Zeit spielte immer noch verrückt, sodass wir die Zeit nie richtig einschätzen konnten. In diversen Blöcken reisten wir in der Zeit vor und zurück. Dabei haben wir uns auf den Krieg vorbereitet, die Umwelt geschützt, den Teamspirit gestärkt, getanzt und auch im Dunkeln alles gegeben.  Alles mit dem Ziel vor Augen, Franz Ferdinand vor dem Mordanschlag zu schützen. Täglich wurden wir von der «Unterschächer Allgemeine» über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden gehalten. Diese Zeitungsartikel führten zu Konfliktpotential mit emotionalen Disputen. Anhand des «Verdächtometers» konnten wir sehen, wie hoch das Verdächtigungspotential der jeweiligen Nationen war. Trotz unseren Bemühungen Franz Ferdinands Tod zu verhindern, gelang es uns nicht, sein Schicksal zu ändern. Er wurde nach einer grossen Parade tot auf der Eingangstreppe seines Hotels aufgefunden. Deswegen wurde am letzten Tag ein Gericht eiberufen, welches die Hauptverdächtigen unter Eid befragte. Die hitzige Befragung wurde durch eine Aufnahme einer Überwachungskamera unterbrochen. Darauf war zu sehen, dass die Russin Kuedeslava Jordanoff versehentlich eine Bananenschale auf die Treppe vor dem Hotel schmiss, auf der Bananenschale rutschte Franz Ferdinand unglücklicherweise aus und stürzte in den Tod. 

Die ganze Woche wurden wir kulinarisch von einer dreiköpfigen Stardelegation verwöhnt. Auch bis tief in den Abend hinein wurden uns Snacks angeboten. Auch als wir auf tollkühner Abenteuerreise uns über Schnee- und Drecklawinen kämpfen, konnten sie uns dennoch rundum mit feinem Essen verwöhnen. Zusammengefasst gehen wir mit einem lachenden und weinenden Auge vom Kurs nach Hause und freuen uns jetzt schon auf die Reunion im Kaleikafi. 

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